Reise

ATLETI WIRD IM HERZEN GELEBT: CHRONIK EINES UNVERGESSLICHEN SAMSTAGS MIT DER PEÑA ATLÉTICA CASTAÑERA

ATLETI WIRD IM HERZEN GELEBT: CHRONIK EINES UNVERGESSLICHEN SAMSTAGS MIT DER PEÑA ATLÉTICA CASTAÑERA

Carmen

Es gibt Reisen, die man unternimmt, um eine Verpflichtung zu erfüllen, und es gibt andere, die sich tief in die Seele einbrennen. Was wir am vergangenen Samstag beim IX. Jubiläum der Peña Atlética Castañera in Castañar de Ibor erleben durften, gehört zweifellos zu Letzteren.

Vom ersten Moment an haben sie sich einfach um alles gekümmert, jedes Detail unserer Reise und des Hotels liebevoll organisiert und waren ununterbrochen für uns da. Wir trafen auf einen unglaublich harmonischen Fanklub, voller herzlicher und authentischer Menschen, deren Gastfreundschaft von jener tiefen, ehrlichen Art ist, wie man sie nur bei wahrhaftigen Menschen findet. Als ich sie vor drei Jahren zufällig in Guadalupe kennengelernt habe (natürlich auch beim Feiern!), ahnte ich bereits, dass dieser Fanklub etwas ganz Besonderes ist. Deshalb habe ich auch keine Sekunde gezögert, ihnen ein eigenes Kapitel im Buch zu widmen. Und die Zeit hat mir recht gegeben: Der Fanklub wächst unaufhaltsam, was allein auf ihre großartige Arbeit und den starken Zusammenhalt ihrer Gemeinschaft zurückzuführen ist. Wir hatten die Ehre, das Buch Merece la peña an einem Ort vorzustellen, der darin sogar ein eigenes, in Gold geschriebenes Kapitel hat. Der Empfang hätte nicht schöner, herzlicher und respektvoller sein können.

VON MADRID IN DEN HIMMEL: KONFETTI-REGEN UND EIN CHAMPIONS-TRAUM, DER WEITERLEBT

VON MADRID IN DEN HIMMEL: KONFETTI-REGEN UND EIN CHAMPIONS-TRAUM, DER WEITERLEBT

Was für eine Nacht das gestern war! Ich habe immer noch Gänsehaut und mein Herz rast. In einem Champions-League-Halbfinale zu stehen, ist dieser Traum, den wir unermüdlich weiterträumen und an den wir vor allem mit der ganzen Seele glauben.

Die Reise von León aus war ein absoluter Luxus. Mit den Leuten der Peñas „Nunca dejes de creer" und „Furia Leonesa" im Bus zu fahren, ist eine ganz andere Welt; man vergisst die Strapazen am Steuer und vor allem die Qual der Parkplatzsuche. Man wird direkt dort abgesetzt, trifft sich mit den Seinen und genießt einfach. Außerdem hatten wir eine besondere Begleitung: Die „Hooliana" wollte sich den Termin nicht entgehen lassen. Ich bin direkt in die Fankurve (Grada de Animación) gegangen, aber meine liebe Shiyau, ihre Adoptivmutter, hat die ganze Geheimoperation übernommen, um sie ins Stadion zu schmuggeln und sie so zu verwöhnen, dass sie „anbeißt"… und wie sie angebissen hat! Pünktlich zum Tor von Julián.

LEIDENSWEG IN LA CARTUJA. EIN FINALE ZUM VERGESSEN (UND DAS NICHT NUR WEGEN DES FUSSBALLS)

LEIDENSWEG IN LA CARTUJA. EIN FINALE ZUM VERGESSEN (UND DAS NICHT NUR WEGEN DES FUSSBALLS)

Carmen

Was als eine Reise voller Hoffnung für die Peña Atlética de Alemania begann, endete in einem wahrhaftigen Leidensweg, den wir nicht einmal unserem schlimmsten Feind wünschen. Wir landeten am Freitag, den 17., in Faro, die Koffer voller Schals und die Stimmen bereit. Doch wir ahnten nicht, dass uns am Samstag in Sevilla ein vom Feind entworfenes Überlebens-Parcours erwartete. Wir parkten in der Nähe von La Cartuja, und genau dort endete der Fußball und wich Zuständen wie in der Dritten Welt.

Auswärts bei Tottenham

Auswärts bei Tottenham

Blacky

Es stand wieder eine Reise nach London auf dem Plan, und so ging es voller Zuversicht am Dienstag nach Heathrow. Eine Reise mit der Deutschen Bahn birgt immer Überraschungen – so auch diesmal: Den zeitig gebuchten Zug, welcher dann doch mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt ankam, erwischte ich gerade noch. Es blieb gerade so viel Zeit für die Kontrollen und ein schnelles kühles Blondes, bevor es ab in den Flieger ging.

ROJIBLANCO ABENTEUER IN BRÜGGE: PECH, SCHNEE UND SCHOKOLADE

ROJIBLANCO ABENTEUER IN BRÜGGE: PECH, SCHNEE UND SCHOKOLADE

Carmen

Gestern stand ein rojiblanco-Ausflug an: Brügge erwartete uns zum legendären Spiel Club Brügge–Atlético. Ja, dieses Stadion mit Pech, in dem wir noch nie gewonnen haben. Von der Peña Atlética Deutschland aus machten wir uns mit dem Auto auf den Weg, vollgepackt mit Kaffee, Vorfreude und dem einen oder anderen GPS, das sein eigenes Spiel spielen wollte.

Die offizielle Vorverpflegung versprach wenig… aber wie immer haben wir Rojiblancos improvisiert. Auf dem Parkplatz am Eingang für Besucher entstand eine spontane Vorverpflegung mit den ankommenden Fanbusen der Peñas: Gesänge, Fotos, Begrüßungen und der klassische Versuch, eine Choreo zu koordinieren, der dann eher improvisiert endete. Genau da spürte man die rojiblanco-Essenz richtig.